Der Wettbewerb

BODEN ist ein nicht vermehrbares Gut und wird doch von uns beansprucht, als wäre er unerschöpflich. Wir leben auf dem Boden und von ihm, nehmen ihn jedoch häufig nur als "Dreck unter unseren Füßen" wahr.

Beim Einkauf im Supermarkt denken wir selten darüber nach, dass in fast allen Lebensmitteln, ob Kartoffeln, Fleisch oder Brot, Nährstoffe aus dem Boden stecken. Boden ist der Filter, durch den jeder Regentropfen muss, bevor er zu Grund- und später zu Trinkwasser wird. Wir bauen Häuser und Straßen auf ihm. An heißen Sommertagen kühlt Boden mit den Pflanzen der Parks die Luft in unseren Städten. Boden ist Lebensraum für eine schier unendliche Zahl von Organismen. Er ist Teil unserer Daseinsvorsorge.

Doch statt den Boden und damit unsere Lebensgrundlage zu schützen, gehen weltweit durch falsche Nutzung jährlich rund 24 Milliarden Tonnen fruchtbaren Bodens verloren. Bodenschutz lässt sich darum nicht mehr länger vertagen.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen des Internationalen Jahres des Bodens 2015 den Wettbewerb „BodenWertSchätzen“. Ausgezeichnet werden sollen innovative Ansätze und Praxisbeispiele, die die ökologische Funktion und gesellschaftliche Bedeutung des Bodens hervorheben und damit zum Schutz des Bodens beitragen. "BodenWertSchätzen" will diesen Projekten und Initiativen öffentliche Anerkennung und Bekanntheit verschaffen.

Die Themenfelder

Der Wettbewerb "BodenWertSchätzen" greift die zentralen Ziele der "Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie" zum Artenschutz, zur Biodiversität, zur Vermeidung der Flächeninanspruchnahme und zur nachhaltigen Landbewirtschaftung auf. "BodenWertSchätzen" will anhand der folgenden fünf Themenfelder zeigen, dass Bodenschutz ein längst lohnendes Anliegen ist. Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe oder gesellschaftliche Einrichtungen machen sich Bodenschutz bereits zur Aufgabe, ohne auf Impulse der Politik zu warten.

 

Teilnahmebedingungen

Wer ist der Veranstalter?

Den Wettbewerb "BodenWertSchätzen" 2015 veranstaltet der Rat für Nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Rahmen des "Internationalen Jahres des Bodens 2015".

Worum geht es?

Ausgezeichnet werden sollen innovative Ansätze und Praxisbeispiele, die die allgemeine ökologische Funktion und gesellschaftliche Bedeutung des Bodens hervorheben und damit zur Förderung des Bodenschutzes einen Beitrag leisten. "BodenWertSchätzen" will diesen Initiativen öffentliche Anerkennung und Bekanntheit verschaffen.

Das Vorhaben greift die zentralen Ziele der "Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie" der Bundesregierung zum Artenschutz, zur Vermeidung der Flächeninanspruchnahme und zur nachhaltigen Landbewirtschaftung auf. Vielfältige, anspruchsvolle und lebendige Praxisbeispiele sollen aufzeigen, dass der Schutz des Bodens ein längst lohnendes und praktisch wirksames Anliegen ist, das sich gesellschaftliche Einrichtungen, landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen bereits zur Aufgabe machen, ohne auf Impulse aus der Politik zu warten.

Was kann eingereicht werden?

Eingereicht werden können abgeschlossene (Projektende nach dem 31.12.2011), laufende und geplante Projekte, Projektkonzepte, Initiativen oder Aktionen, die zu den fünf » Themenfeldern passen.

Wer kann teilnehmen?

Angesprochen sind landwirtschaftliche Betriebe und Institutionen, Domänen, Bundesliegenschaften, Kommunen, Schulen, Berufsschulen, Einrichtungen des Naturschutzes und viele andere aus allen Altersgruppen, die mit dem Thema Boden im engeren und weiteren Sinn zu tun haben. Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zur Teilnahme eingeladen.

Wie nimmt man teil?

Eine Teilnahme am Wettbewerb ist nur per E-Mail möglich. Das Anmeldeformular finden Sie hier:
» Anmeldung.

Wie werden die Beiträge bewertet?

Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der im Anmeldeformular beantworteten Fragen durch eine fachlich kompetente, aufgeschlossene » Jury. Die Jury setzt sich aus politischen Vertretern und Fachexperten aus Umwelt und Landwirtschaft zusammen.

Was ist zu gewinnen?

In allen Themenfeldern werden die besten Projekte von der Jury ausgewählt und mit Preisen im Wert von bis zu 5.000 EUR prämiert. Zu gewinnen sind Geld- und Sachpreise in Gesamthöhe von bis zu 100.000 EUR.

Die Preisträger werden zur Preisverleihung am 8. Dezember 2015 im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums des DBU Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) in Osnabrück eingeladen.

Wie sind die Termine?

Einsendeschluss ist der 16. August 2015. Die Preisverleihung ist für den 8. Dezember 2015 in Osnabrück im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums des Zentrums für Umweltkommunikation (ZUK) vorgesehen.

Rechtliches

Mit der Einsendung des Anmeldeformulars

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Teilnahme am Wettbewerb.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Datenschutz

Die Wettbewerbsbeiträge und insbesondere die Daten aus dem Anmeldeformular werden ausschließlich für die Durchführung des Wettbewerbs verwendet. Eine Weitergabe von Daten an Dritte, auch in Auszügen, findet nicht statt. Die Daten werden nicht für unerwünschte Werbung verwendet.

 

Die Jury

Für die Jury haben wir folgende Persönlichkeiten gewinnen können: